Lexikon
Anatomie
Muskeln, Regionen und Strukturen, die in Aufklärungsbögen und Beratungsgesprächen vorkommen. Wer weiß, welcher Muskel behandelt wird, versteht auch, warum ein Ergebnis so aussieht, wie es aussieht.
13 Einträge
Glabella
Der Bereich zwischen den Augenbrauen über der Nasenwurzel. Dort entstehen die senkrechten Falten, die als „Zornesfalte“ gelesen werden.
Musculus corrugator supercilii
Der Muskel, der die Augenbraue nach innen und unten zieht und damit die senkrechte Zornesfalte erzeugt.
Musculus depressor anguli oris
Zieht den Mundwinkel nach unten. Die Leitlinie nennt ihn schlicht den Trauermuskel.
Musculus frontalis
Der einzige Muskel, der die Augenbrauen anhebt. Er erzeugt die waagerechten Stirnfalten — und begrenzt, wie viel man behandeln darf.
Musculus masseter
Der kräftigste Kaumuskel. Seine Verdickung verbreitert das untere Gesichtsdrittel — das einzige Areal mit expliziter Männerempfehlung in der Leitlinie.
Musculus mentalis
Der Kinnmuskel. Seine Anspannung erzeugt das sogenannte Pflastersteinkinn.
Musculus nasalis
Muskel über dem Nasenrücken. Erzeugt die schrägen Fältchen — und hält die Nasenklappe offen.
Musculus orbicularis oculi
Der ringförmige Muskel um die Augenhöhle. Sein äußerer Anteil erzeugt die Krähenfüße.
Musculus procerus
Schmaler Muskel über der Nasenwurzel, der die Haut zwischen den Brauen nach unten zieht und die Querfalte über der Nase erzeugt.
Musculus zygomaticus
Zieht Wange und Mundwinkel nach oben und außen. Zielmuskel bei Wangenknitterfältchen.
Platysma
Flächiger Muskel unter der Halshaut. Seine Stränge erzeugen die senkrechten Bänder am Hals.
Septum orbiculare
Bindegewebige Trennwand der Augenhöhle. Ihre Überschreitung ist der Mechanismus der Lidptose.
Submentales Fettpolster
Das Fettdepot unterhalb des Kinns. Einziges zugelassenes Anwendungsgebiet für injizierbare Deoxycholsäure.