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GLABRIOÄsthetische Medizin und Hautpflege für Männer

Lexikon · Klinik

Shedding

Vorübergehend verstärkter Haarausfall zu Beginn einer Haartherapie — häufig missverstanden als Beweis der Unwirksamkeit.

Auch: Ausfallphase · Telogen-Effluvium unter Therapie

Als Shedding bezeichnet man den verstärkten Haarausfall, der in den ersten Wochen einer Behandlung gegen androgenetischen Haarausfall auftreten kann. Er betrifft überwiegend Haare, die in eine neue Wachstumsphase eintreten und dabei das alte Haar abstoßen.

Zeitlich liegt er typischerweise in den Wochen vier bis zwölf. In der randomisierten Studie zu oralem Minoxidil trat er bei 2,4 Prozent der Behandelten als berichtete Nebenwirkung auf.

Praktisch ist er das größte Abbruchrisiko einer Therapie: Wer nach sechs Wochen mehr Haare im Abfluss sieht als vorher, hält das für ein Versagen und setzt ab — genau dann, wenn die Behandlung anläuft.

Wer nicht bereit ist, mindestens sechs Monate durchzuhalten, sollte nicht anfangen: Ein Abbruch nach vier Monaten erzeugt nur Kosten und Shedding, ohne den Nutzen je zu zeigen.