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GLABRIOÄsthetische Medizin und Hautpflege für Männer

Lexikon · Recht und Zulassung

Klimawandel und UV-Belastung

Die Leitlinie stellt einen Zusammenhang zwischen globaler Erwärmung, Ozonschicht und UV-Belastung fest — und leitet daraus Handlungsbedarf ab.

Auch: Ozonschicht · globale Erwärmung und UV

Das Statement

Konsensbasierte Empfehlung der S3-Leitlinie zur Prävention von Hautkrebs:

Es besteht ein Einfluss des Klimawandels (globale Erwärmung) auf die Prozesse in der stratosphärischen Ozonschicht mit der Folge temporär und lokal erhöhter UV-Strahlungsbelastung in der nördlichen Hemisphäre mit großer Bedeutung für die Gesundheit der Bevölkerung.

Der Doppeleffekt

Zwei Wege führen zur höheren Dosis:

Direkt — über die Ozonschicht. Weniger Ozon bedeutet weniger Filterung der kurzwelligen UV-Anteile.

Indirekt — über das Verhalten. Wärmere Sommer verlängern die Zeit, die Menschen draußen und leichter bekleidet verbringen. Die UV-Dosis steigt, ohne dass sich die Strahlung geändert hätte.

Was die Leitlinie daraus ableitet

Handlungsbedarf auf der Ebene der Verhältnisse, nicht des Einzelnen: die Integration von Verschattung in Klimaanpassungsstrategien von Bund und Kommunen, insbesondere bei Flächenplanung.

Warum das hier steht

Weil die kumulative UV-Dosis der wichtigste veränderbare Risikofaktor für hellen Hautkrebs ist — und weil sie sich unter geänderten Bedingungen nicht von selbst konstant hält. Wer heute vierzig ist, hat eine andere Lebenszeit-Dosis vor sich als jemand, der vor vierzig Jahren vierzig war.