Lexikon · Technik
UVA und UVB
Zwei Anteile der UV-Strahlung mit unterschiedlicher Eindringtiefe und Wirkung.
Auch: UV-A · UV-B · Breitbandschutz
UV-Strahlung wird nach Wellenlänge unterteilt. Für die Haut sind zwei Bereiche maßgeblich:
UVB (kürzere Wellenlänge) wirkt vor allem in der Oberhaut und ist der Hauptauslöser des Sonnenbrands. Der Lichtschutzfaktor bezieht sich auf diesen Anteil.
UVA (längere Wellenlänge) dringt tiefer in die Lederhaut ein, trägt zur Hautalterung bei und ist an der Entstehung von Lichtschäden beteiligt. UVA wird vom LSF nicht abgebildet — dafür steht in Europa das UVA-Siegel im Kreis, das einen definierten Mindestanteil am UVB-Schutz garantiert.
Die Lasertherapie-Leitlinie ergänzt eine technische Feinheit: Die Einteilung der Wellenlängenbereiche weicht bei kohärenter Strahlung — also Lasern — von der bei inkohärenter Strahlung üblichen ab, weil die Strahlungsbewertung für das Auge zugrunde liegt.
Für die Produktwahl heißt das: Ein hoher LSF ohne UVA-Kennzeichnung schützt gegen Sonnenbrand, aber nicht zuverlässig gegen den Anteil, der die Elastose vorantreibt — also gegen das, was man später als Hautalterung sieht.