Lexikon · Technik
Diodenlaser
Halbleiterlaser, je nach Bauart mit unterschiedlichen Wellenlängen. Verbreitet bei Haarentfernung und Gefäßen.
Auch: 589 nm · 810 nm
Diodenlaser erzeugen Licht über Halbleiter. Je nach Bauart liefern sie unterschiedliche Wellenlängen, weshalb „Diodenlaser” allein keine Aussage über die Eignung erlaubt.
In der Lasertherapie-Leitlinie tauchen sie an mehreren Stellen auf:
- 577-nm-Diodenlaser als analoges System zum KTP-Laser beim Angiokeratom (dort wird der Einsatz empfohlen, ↑↑)
- 589-nm-Diodenlaser beim Hintergrunderythem und Flushing bei Rosazea (kann erwogen werden, 0)
- 810 nm unter den Wellenlängen zur Behandlung livider Besenreiser
- 1.540–1.550 nm (Er:Glass, Diode) fraktioniert nicht-ablativ bei atrophen Narben — dort mit starker Empfehlung (↑↑), ausdrücklich „insbesondere wenn eine geringere Ausfallzeit bevorzugt wird”
Die praktische Konsequenz: Fragen Sie nach der Wellenlänge, nicht nach der Bauart.