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GLABRIOÄsthetische Medizin und Hautpflege für Männer
  • Beleglage:Leitlinie
  • Status:In Deutschland zugelassen

Energiebasierte Verfahren

Besenreiser-Behandlung

Verschluss feiner Beinvenen mit Laser. Die Wellenlänge richtet sich nach der Farbe des Gefäßes.

Auch: Besenreiservarizen

Wirkprinzip
Selektive Photothermolyse beziehungsweise Ablation: Die Laserenergie wird im Zielgewebe absorbiert und zerstört es gezielt.
Körperregion
Beine
Sitzungen
Mehrere
Ausfallzeit
Kurz
Wirkdauer
Behandelte Gefäße bleiben verschlossen
Hauptrisiko
Selten Narbenbildung, Atrophie sowie Hyper- oder Hypopigmentierung

Ungeeignet, wenn: eine Veneninsuffizienz zugrunde liegt, die nicht abgeklärt wurde.

Was Besenreiser sind

Die Leitlinie beschreibt sie als lineare und netzförmige venöse Gefäßektasien der Dermis, meist am Oberschenkel, typisch livide, seltener hellrot.

Wellenlänge nach Farbe

Behandelt wird durch selektive Photokoagulation. Die Wahl der Wellenlänge folgt der Farbe des Gefäßes:

BefundWellenlängen
livide1.064 nm, 940 nm, 810 nm
hellrot532 nm, 577 nm, 589 nm
Matting595–610 nm sowie 577 und 589 nm mit Scanner

Der 1.064-nm-Nd:YAG-Laser wird empfohlen (↑↑, 100 Prozent Konsens). Der 585–610-nm-Farbstofflaser kann bei Matting empfohlen werden (↑).

Als Nebenwirkungen nennt die Leitlinie selten Narbenbildung, Atrophie sowie Hyper- oder Hypopigmentierung.