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GLABRIOÄsthetische Medizin und Hautpflege für Männer
  • Beleglage:Leitlinie
  • Status:In Deutschland zugelassen

Energiebasierte Verfahren

Metallablagerungen in der Haut

Eingesprengte Metallpartikel, etwa Amalgam nach Zahnbehandlung. IPL wird ausdrücklich nicht empfohlen.

Auch: Amalgamtätowierung · Schmutztätowierung

Wirkprinzip
Selektive Photothermolyse beziehungsweise Ablation: Die Laserenergie wird im Zielgewebe absorbiert und zerstört es gezielt.
Körperregion
Mundschleimhaut · Gesicht · Hände
Sitzungen
Mehrere
Ausfallzeit
Kurz
Wirkdauer
Dauerhaft
Hauptrisiko
Paradoxe Farbveränderung bestimmter Metallpigmente

Ungeeignet, wenn: IPL eingesetzt werden soll — die Leitlinie spricht sich ausdrücklich dagegen aus.

Empfehlungen

Wird empfohlen (↑↑, jeweils 83 % Konsens, eine Enthaltung):

  • gütegeschalteter 694-nm-Rubinlaser und 532-nm-KTP-Laser im Piko- oder Nanosekundenbereich
  • gütegeschalteter 755-nm-Alexandrit- oder 1.064-nm-Nd:YAG-Laser im Piko- oder Nanosekundenbereich

Wird nicht empfohlen (↓, 83 %, eine Enthaltung): IPL.

Woher solche Ablagerungen kommen

Am häufigsten sind Amalgamtätowierungen — Metallpartikel, die bei einer Zahnbehandlung in die Schleimhaut gelangen und dort als grau-blauer Fleck sichtbar bleiben. Daneben stehen Einsprengungen nach Unfällen, etwa Schmutztätowierungen nach Stürzen.

Warum IPL hier ausfällt

IPL liefert ein breites Wellenlängenspektrum mit vergleichsweise langen Impulsen. Für sehr kleine, tief liegende Partikel ist beides falsch: Die Energie verteilt sich, statt das Partikel zu zersprengen.

Der Fleck bleibt — die Umgebung nimmt die Wärme auf.