- Beleglage:Leitlinie
- Status:In Deutschland zugelassen
Energiebasierte Verfahren
Fibröse Nasenpapel
Kleines, festes Knötchen an der Nase. Behandlung richtet sich danach, ob der Gefäß- oder der Bindegewebsanteil überwiegt.
Auch: Angiofibrom der Nase
- Wirkprinzip
- Selektive Photothermolyse beziehungsweise Ablation: Die Laserenergie wird im Zielgewebe absorbiert und zerstört es gezielt.
- Körperregion
- Nase
- Sitzungen
- Meist eine
- Ausfallzeit
- Kurz
- Wirkdauer
- Anhaltend
- Hauptrisiko
- Narbenbildung bei zu tiefer Ablation
Ungeeignet, wenn: die Diagnose nicht gesichert ist — differenzialdiagnostisch kommt ein Basalzellkarzinom in Betracht.
Empfehlungen nach dominierendem Anteil
Die Leitlinie unterscheidet danach, welcher Gewebeanteil überwiegt:
Bei dominierendem vaskulären Anteil (Angiofibrom) wird der gütegeschaltete 1.064-nm-Nd:YAG-Laser im Piko- oder Nanosekundenbereich empfohlen (↑↑, 100 Prozent). Der 532-nm-KTP-Laser im Millisekundenbereich kann empfohlen werden (↑, 83 Prozent, eine Enthaltung). IPL oder Farbstofflaser können erwogen werden (0).
Ablativ werden der 10.600-nm-CO₂-Laser und der 2.940-nm-Er:YAG-Laser empfohlen.
Warum die Diagnose zuerst kommt
Eine fibröse Nasenpapel ist gutartig — sie kann aber einem Basalzellkarzinom ähneln, das an der Nase besonders häufig auftritt. Wird sie ohne Abklärung weggelasert, entfällt die Möglichkeit einer feingeweblichen Untersuchung.