Lexikon · Technik
Ablation
Das Verdampfen von Gewebe durch Laserenergie. Grundlage der abtragenden Verfahren.
Auch: Abtragung
Bei der Ablation wird so viel Energie in das Gewebe eingebracht, dass das darin enthaltene Wasser schlagartig verdampft und Gewebe abgetragen wird. Die Leitlinie beschreibt die Wechselwirkung zwischen Laser und Gewebe als thermischen Effekt, biochemische Veränderung oder eben Ablation — Verpuffung beziehungsweise Verdampfung.
Man unterscheidet die kalte Ablation des Er:YAG-Lasers von der warmen Ablation des CO₂-Lasers. Beide haben nahezu identische Nebenwirkungsprofile, unterscheiden sich aber in deren Ausprägung: Der CO₂-Laser trägt ein höheres Risiko für ausgeprägte Nebenwirkungen und eine längere Abheilungszeit.
Weil bei der Ablation die Epidermis verletzt wird, fällt sie zu kosmetischen Zwecken unter den Arztvorbehalt der NiSV.